Über das Schreiben

und andere Katastrophen

Wie entsteht ein Buch?

Wie verläuft mein Schreibprozess?

Was passiert nach dem Schreiben?

Mein Schreibprozess

Hier am Beispiel von meinem Debütroman

Inspiration

Ist klar, oder?

Ohne eine Idee wird das nichts mit der Geschichte.

Bei
Zwischen deinen Lines hat mich die Story richtig angesprungen und nicht mehr losgelassen, nachdem ich ein Konzert in Stuttgart besucht habe.

Von dem Konzert habe ich leider kein Foto ... das sagt viel darüber aus, oder?

So fängt alles bei mir an ... da bin ich noch sehr oldschool.

Meistens habe ich aber kein Notizbuch zur Hand - was am Ende in eine Zettel-wirtschaft ausartet.

Dabei schaffe ich mir immer ein Notizbuch passend zur Buchidee an.

Zwischen deinen Lines hat auch eines - rot und unspektakulär. Das Bild zeigt meins von BM.

Natürlich gehört auch ein gewisser Grad an Recherche dazu.

Bei
Zwischen deinen Lines ist sie nicht so intensiv gewesen wie bei Es ist besser nichts zu wissen.

Und was so?

Puh ... ist unterschiedlich.

Aber Stadtpläne sind für mich immer notwendig!

Ein Besuch der Gegend hilft mir am meisten.

Dann geht's ans Schreiben!

Früher habe ich mit Word gearbeitet. Aktuell benutze ich Papyrus und bin super zufrieden damit.

Parallel nutzte ich Trello, um meine Roman detailliert festzuhalten.

Und natürlich versuche ich alle Fortschritte zu dokumentieren. Leider habe ich dafür noch kein Tool gefunden, mit dem ich zufrieden bin.
Du hast einen Tipp?
Her damit!

Nach dem Schreiben kommt das Lektorat.

Tja ... was soll ich jetzt noch dazu sagen?

Ich überarbeite nicht gerne.
Schreiben macht auch viel mehr Spaß!

Am besten du schaust dir die Videos von
Naomi Wilde  an - dann verstehst du es!

Der Schritt nach dem Lektorat ist einer der schönsten für mich.

Ich lese meiner Familie vor.
Sie sind IMMER die Ersten.

Denn ohne sie wäre ich sicher nicht an diesem Punkt in meinem Leben.

Aber sie sind auch nicht unkritisch ... ich habe zwei weitere Autoren in meiner Familie.

Leider gehört zum Schreiben (vor allem im Selfpublishing) das Marketing dazu.

Das ist - obwohl es Teil meiner Ausbildung war - zu meinen absoluten Defiziten!
Ideen - hab ich!
Durchführung - äh?

Ob sich das irgendwann legt? Mal sehen!

Und dann kommt natürlich die Veröffentlichung.

Ich bin deswegen jetzt schon aufgeregt ...

... aber es gibt auch eine Menge zu tun ...

... und die Zeit verfliegt wie im Flug.

Erfahrung Selfpublishing

Zahlen

Lektorat

2.700 €

Cover

800 €

Buchsatz

550 €

Eigene Bücher

1.975 €

Marketing vor Release

345 €

Gesamtkosten

6.370 €

Bereue ich es?

Definitiv nicht!

Ich liebe die Freiheit, die mir das Selfpublishing gibt.

Ich halte alle Fäden in den Händen.

Ich habe die volle Kontrolle über mein Projekt.

Ich entscheide, mit wem ich zusammenarbeite.

Die Kontrolle zu haben, heißt natürlich auch, die Verantwortung zu haben.

Das fühlt sich manchmal wie eine Belastung an - vor allem mit Vollzeitjob.

Meine Schreibbuddies

Vorstellung

Avgoula

Mit Avgoula habe ich im Sommer 2022 den Großteil von Es is besser nichts zu wissen geschrieben.

Wir haben uns über den Bookerfly Club kennengelernt.
Dort habe ich mich wegen des Umsetzungskongresses angemeldet.
Und durch eine der vielen Vernetzungsgruppen haben wir uns gefunden.

Auch wenn es manchmal schwer ist, miteinander zu schreiben. Da wir unterschiedlich arbeiten - Avougla vormittags und ich nachmittags.

Kati

Ich habe auch über den Bookerfly Club kennengelernt - im Rahmen des NaNoWriMo.

Seitdem schreiben wir gemeinsam.
Und wenn ich Kati eine Rolle zu sprechen müsste, so wäre sie mein Teufelchen.
Denn wir beide kommen manchmal auf - nennen wir es mal - seltsame Gedanken.

Eva

Ach, Eva ... manchmal gibt es einfach Zufälle.

Eva ist nämlich durch Kati in mein Leben getreten - und auch nach dem NaNoWriMo geblieben. Worüber ich mehr als glücklich bin.

Sie ist eindeutig mein Engelchen! Eva gibt die super Ratschläge und sorgt oft dafür, dass Kati und ich nicht zu sehr eskalieren ... manchmal übertreiben wir es nämlich und vergessen, warum wir eigentlich chatten.

Schreiben oder Lachen - Einblicke in meinen Alltag

Zwischen deinen Lines

In Zwischen deinen Lines gibt es ein Szene mit drei Senioren.
Die Inspiration dafür gab mir Kati.

Sie schreib manchmal in irgendeinem Café.
Dabei berichtet sie uns regelmäßig, was alles um sie herum passiert.

Und einmal waren da eben diese drei Herren ...

Alltag

Wir tauschen uns natürlich auch oft über unseren Alltag aus.
Unsere Männer spielen manchmal ungewollt eine Hauptrolle ...

... so wie in der Zeit, als das (neue) Auto von meinem Mann ständig in die Werkstatt musste

... ich hab das immer abgekürzt und geschrieben, dass mein Mann in die Werkstatt müsste. Was kam wohl als Erwiderung von Kati? "Die kann man reparieren lassen?"

Natürlich ist in unsere Konversation dann ziemlich ausgeartet ... ich sag nur zusätzliche Module einbauen lassen.

Känguru-Geschichte

Wir tauschen uns auch oft über unsere Arbeit aus.
So kam es dazu, dass ich eine Geschichte aus meiner Ausbildung zum Besten gab.

Ein Mann in einem Känguru-Kostüm mit roten Boxhandschuhen an den Händen und einem Veilchen im Gesicht kam eines Abends vollkommen betrunken an die Rezeption meines Hotels.
Ja, ist wirklich passiert!

Kati fand die Geschichte so gut, dass sie sich die Rechte daran gesichert hat.

Brotjob vs. Autor*innenleben

Ich habe mir ein Notizbuch gekauft, dass ich nur mit Geschichten rund um meinen Job fülle.
Irgendwann - vielleicht wenn ich nicht mehr in der Hotellerie arbeite - schreibe ich ein Buch über die Sachen, die ich erlebt habe.
Da gibt es eine Menge!

Wie soll ich es formulieren?
Planung ist alles - und nicht meine Stärke!
Trotzdem weiß ich, dass ich es in besonders stressigen Phasen machen muss - vor Urlauben, Azubiveranstaltungen, Messen oder Deadlines.
Ich gehe sonst unter - im CHAOS ...

Aber ich kann auch nicht (immer) meckern.
Ich habe einen sehr guten Arbeitgeber!
Meine Chefinnen stärken mir den Rücken.

Außerdem haben sie mir angeboten, meinen Roman im Hotel zu verkaufen.
Wer hat schon so eine Chance bekommen?

Ich bin aber solidarisch und habe andere Selfpublisher*Innen mit ins Boot geholt.
Kate Franklin und Thessa Grundig.
Du kennst die beiden nicht? Dann wird's Zeit!